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die Schrift im Zusammenhang entdecken

ÜBER UNS

Gemeinsam glauben.
Lernen, leben und wachsen.

Bibel verstehen - die Schrift im Zusammenhang entdecken

UNSERE GEMEINSCHAFT

Über uns - gemeinsam glauben, lernen, leben und wachsen

Uns verbindet der gemeinsame Glaube an unseren Herrn und Erlöser Yeshua, Jesus den Messias, und an seinen Vater. Wir möchten Gott immer besser kennenlernen, ihn ehren und unser Leben nach seinem Wort ausrichten. Dabei verstehen wir uns als Menschen, die gemeinsam unterwegs sind: Wir lernen, stellen Fragen und dürfen immer weiter wachsen.

Unsere Gemeinschaft besteht aus Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Manche haben den Glauben gerade erst entdeckt, andere gehen schon seit vielen Jahren ihren Weg mit Gott. Auch unsere Herkunft und Lebensgeschichten sind unterschiedlich. Wir sind eine internationale Gemeinschaft; unsere Versammlungen und gemeinsamen Schriftlesungen halten wir in deutscher Sprache.

Durch den Messias miteinander verbunden

Wir verstehen uns durch Christus als Familie. Dazu gehören Freude, gegenseitige Unterstützung und ein offenes Ohr füreinander. Wie in jeder Familie gibt es auch bei uns unterschiedliche Meinungen. Wir möchten lernen, damit liebevoll umzugehen, einander zuzuhören und auch bei Meinungsverschiedenheiten füreinander da zu sein.

Dass wir einmal eine eigenständige Gemeinschaft bilden würden, war ursprünglich kein ausgearbeiteter Plan. Rückblickend erkennen wir darin Gottes Führung: Menschen haben zusammengefunden, Beziehungen sind gewachsen und aus dem gemeinsamen Glauben ist Schritt für Schritt unser heutiges Miteinander entstanden.

So verbringen wir den Schabbat

Unsere Schabbatversammlung beginnt mit einer entspannten Gesprächsrunde. Wer möchte, erzählt, wie es ihm geht und was ihn gerade beschäftigt. Danach nehmen wir uns Zeit für gemeinsames Gebet und Lobpreis, bevor wir die Schrift miteinander lesen.

Wir möchten Gottes Wort verstehen und im Alltag danach leben. Dazu gehört für uns auch, seine Gebote zu achten und einander bei ihrer Umsetzung geduldig zu begleiten.

Nach der Lesung essen wir gemeinsam. Dabei orientieren wir uns an den Speisegeboten, die uns Gott in seinem Wort gegeben hat. Das gemeinsame Essen bietet Raum für Gespräche, Begegnungen und brüderlichen Austausch. (3.Mose 11)

Das Herrenmahl - im Gedenken an unseren Messias

Am ersten Schabbat nach jedem Neumond halten wir gemeinsam das Herrenmahl. Diesen regelmäßigen Zeitpunkt haben wir als Gemeinschaft vereinbart.

Wir orientieren uns am Abendmahl Yeshuas mit seinen Jüngern und betrachten es in seinem Zusammenhang mit Pessach. Mit Brot und Kelch gedenken wir seiner Hingabe und unserer Rettung durch ihn. Dabei hören wir seine Worte:

„dies tut zu meinem Gedächtnis!“ (1.Korinther 11:24)

Das Herrenmahl möchten wir mit Dankbarkeit und Ehrfurcht begehen. Deshalb nehmen wir die Aufforderung zur Selbstprüfung ernst. Wir wollen unser eigenes Verhalten prüfen, Schuld bekennen und Versöhnung miteinander suchen. Unsere Hoffnung richtet sich auf den Messias, dessen Tod wir verkündigen, bis er kommt. (1.Korinther 11:26-29)

Jeder Mensch darf sich einbringen

Unsere Gemeinschaft lebt vom Austausch. Auch außerhalb der Versammlungen sprechen wir in unseren Gruppen über biblische Themen, teilen Gedanken und beschäftigen uns mit Fragen.

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, jüngere und ältere Menschen sollen mit ihren Anliegen gehört werden. Wir möchten niemanden wegen seines Alters, seiner Herkunft oder seiner bisherigen Glaubenserfahrung übergehen. Die Schrift beschreibt, wie Gott durch seinen Geist Menschen unterschiedlicher Generationen und beider Geschlechter gebraucht. Das ermutigt uns, aufmerksam zuzuhören und Beiträge gemeinsam an Gottes Wort zu prüfen. (Apostelgeschichte 2:17-18)

Jeder bringt andere Gaben, Erfahrungen und Möglichkeiten mit. Für neue Ideen und eigene Initiativen sind wir offen. Wir möchten einander ermutigen, diese Gaben zum Wohl anderer einzusetzen:

„Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat“. (1.Petrus 4:10)

Dabei berücksichtigen wir unterschiedliche Lebenssituationen und Kräfte. Wer gerade weniger beitragen kann oder zunächst in Ruhe ankommen und lernen möchte, gehört ebenso dazu. Unser Miteinander soll von Liebe und gegenseitiger Unterstützung geprägt sein.

Du bist herzlich willkommen

Du musst keine bestimmte Vorgeschichte mitbringen, um uns kennenzulernen. Ob du schon lange glaubst, einer anderen Glaubensrichtung angehörst oder noch auf der Suche bist: Du bist zum Gespräch und zum gemeinsamen Lesen willkommen.

Unser gemeinsamer Mittelpunkt bleibt der Glaube an Yeshua und seinen Vater. Von dieser Grundlage aus möchten wir Menschen freundlich begegnen und ehrlich über Glaubensfragen sprechen.

Für die Zukunft haben wir viele Ideen und Wünsche. Wir möchten Gottes Wort weitergeben, Menschen unterstützen und unsere Gemeinschaft pflegen. Dabei wollen wir lernbereit bleiben und treu miteinander unterwegs sein, bis unser Messias wiederkommt.

WORAN WIR GLAUBEN

Unsere Glaubensgrundlage

Unser gemeinsamer Glaube verbindet uns als Geschwister. Wir möchten Gott kennenlernen, seinem Wort vertrauen und unseren Glauben im Alltag leben. Dabei stehen unser himmlischer Vater und sein Sohn Yeshua, Jesus der Messias, im Mittelpunkt.

Gott, unser Schöpfer und Vater

Wir glauben an den lebendigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ihm verdanken wir unser Leben. Wir möchten ihn mit ganzem Herzen lieben, ihm vertrauen und seine Weisungen bewahren.

„Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein!“

(5.Mose 6:4)

Yeshua, unser Herr und Erlöser

Wir glauben, dass Yeshua der von Gott verheißene Messias und sein Sohn ist. Er verkündigte das Reich Gottes, lehrte die Menschen und zeigte durch sein Leben die Liebe und den Willen seines Vaters.

Wir glauben, dass er für unsere Sünden gestorben ist und dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat. In ihm finden wir Vergebung, Versöhnung mit unserem Vater und die Hoffnung auf ewiges Leben.

„dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften“

(1.Korinther 15:3, Auszug; zur Auferstehung siehe Vers 4)

Unsere Rettung gründet in Gottes Gnade durch den Glauben. Aus dieser Gnade heraus möchten wir unserem Herrn in Liebe und Gehorsam nachfolgen.

„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben“

(Epheser 2:8, Auszug)

Die ganze Schrift als unsere Grundlage

Wir glauben, dass die ganze Heilige Schrift von Gott eingegeben und sein Wort vollkommen und unfehlbar ist. Deshalb betrachten wir die Torah, die Propheten, die übrigen Schriften und das Neue Testament als zusammengehöriges Zeugnis. Gemeinsam möchten wir ihre Zusammenhänge verstehen und die Verheißungen erkennen, die auf den Messias hinweisen.

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“

(2.Timotheus 3:16)

Unsere eigenen Auslegungen bleiben prüfbar. Wir möchten weiterlernen, Fragen zulassen und uns von Gottes Wort korrigieren lassen.

Gottes Gebote sind heilig, gerecht und gut

Wir erkennen Gottes Gebote als gerecht und gut an. Das gilt auch für die Weisungen der Torah, die in der Überlieferung als 613 Gebote und Verbote gezählt werden. Wir möchten keines davon geringschätzen.

„So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“

(Römer 7:12)

Bei ihrer Anwendung beachten wir den jeweiligen Zusammenhang, die angesprochenen Personen und die Voraussetzungen, unter denen ein Gebot ausgeführt werden kann. Manche Anordnungen betreffen beispielsweise bestimmte Aufgaben der Priester oder den Dienst am Heiligtum.

Auch den Schabbat und die biblischen Festzeiten möchten wir als Geschenke und Weisungen Gottes dankbar ehren.

Dem Vorbild unseres Messias folgen

Wir verstehen Gottes Weisungen als bleibenden Ausdruck seines Willens. Yeshua erklärte, dass er gekommen ist, das Gesetz und die Propheten zu erfüllen. Über die Beständigkeit des Gesetzes sagte er:

„Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“

(Matthäus 5:18, Auszug)

Darin erkennen wir die Bestätigung, Gottes Wort weiterhin ernst zu nehmen und nach dem Vorbild unseres Messias zu leben. Wir möchten seine Lehre hören und sie in unserem Handeln sichtbar werden lassen.

Uns von Gottes Geist leiten lassen

Wir glauben, dass Gott durch seinen Heiligen Geist in den Menschen wirkt, die zu ihm gehören. Wir bitten ihn um Weisheit, Kraft und Leitung, damit wir sein Wort verstehen, Sünde erkennen und in der Nachfolge wachsen.

„Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“

(Römer 8:14)

Wir möchten die Gaben, die Gott uns schenkt, zum Aufbau der Gemeinschaft und zum Wohl unserer Mitmenschen einsetzen.

Durch den Messias mit Israel verbunden

Die Torah nennt gemeinsame Ordnungen für den einheimischen Israeliten und den Fremdling, der unter Israel lebt. Im Zusammenhang mit den Opferbestimmungen heißt es:

„Ein Gesetz und ein Recht gilt für euch und für den Fremdling, der sich bei euch aufhält.“

(4.Mose 15:16)

Paulus beschreibt Gläubige aus den Völkern als Zweige, die in den edlen Ölbaum eingepfropft wurden. Wir verstehen uns deshalb durch den Messias als mit Israel verbunden und nehmen seine Geschichte und Gottes Weisungen auch für unseren Glaubensweg ernst.

Diese Verbundenheit möchten wir mit Dankbarkeit und Demut leben. Paulus erinnert daran:

„Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!“

(Römer 11:18, Auszug)

Unseren Glauben in Liebe leben

Unser Glaube soll unseren Umgang miteinander prägen. Wir möchten zuhören, vergeben, Verantwortung übernehmen und Menschen in ihrer Not beistehen. Auch bei unterschiedlichen Erkenntnissen wollen wir einander mit Geduld und Achtung begegnen.

Yeshua beschreibt die Liebe unter seinen Nachfolgern als ein sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu ihm:

„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

(Johannes 13:35)

Gemeinsam lernen und Gottes Wort weitergeben

Auch nach Yeshuas Himmelfahrt bekannten sich seine Apostel zu Gottes Wort. Paulus erklärte:

„indem ich allem glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht.“

(Apostelgeschichte 24:14, Auszug)

Wir möchten ihrem Beispiel folgen und den Auftrag unseres Herrn bewahren:

„und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe.“

(Matthäus 28:20, Auszug)

Deshalb lesen wir gemeinsam die Schrift, geben unseren Glauben weiter und beziehen auch unsere Kinder ein. Wir begleiten einander geduldig beim Lernen und beim Umsetzen seiner Weisungen.

Unsere Hoffnung auf den kommenden König

Wir erwarten die Wiederkunft Yeshuas und die Auferstehung der Toten. Unsere Hoffnung richtet sich auf Gottes kommende Herrschaft und die Erfüllung seiner Verheißungen.

Über die Wiederkunft unseres Herrn heißt es:

„wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!“

(Apostelgeschichte 1:11, Auszug)

Bis dahin möchten wir gemeinsam wachsen, Gottes Wort bewahren und unseren Mitmenschen mit Liebe begegnen. Unser Wunsch ist, dass unser himmlischer Vater durch unser Leben geehrt wird und Menschen durch uns die Hoffnung kennenlernen, die wir in seinem Sohn gefunden haben.

PERSÖNLICHE GLAUBENSWEGE

Geschwister, die sich vorstellen

Hier geben einige Geschwister aus unserer Gemeinschaft einen persönlichen Einblick in ihren Glaubensweg. Unsere Gemeinschaft umfasst noch weitere Menschen, die genauso dazugehören.

Antonio aus unserer Gemeinschaft

Antonio

Mein Weg zum Glauben und zur Gemeinschaft

Ich bin dankbar, eine geistliche Familie gefunden zu haben, in der man sich einbringen, mitgestalten und seine Gedanken offen aussprechen darf.

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Stefan aus unserer Gemeinschaft

Stefan

Mein Weg zum Glauben

Mein Glaube gibt mir die Hoffnung, dass Veränderung möglich ist und dass Gottes Barmherzigkeit größer ist, als wir es manchmal glauben.

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